Die Abteilung für Curriculumsorganisation wurde zum 01. Januar 2016 aufgelöst.

Das Prodekanat für Studium und Lehre arbeitet an der Erstellung einer neuen Webseite. Bis zu deren Fertigstellung finden Sie zu Ihrer Erleichterung an dieser Stelle weiterhin Informationen einiger ehemaliger ACO-Arbeitsbereiche.

Simulationspatientenprogramm (SP-Programm)

Simulationspatienten an der Charité

An der Charité werden seit 1999 in verschiedenen Studiengängen Simulationspatienten eingesetzt. Anfänglich gab es sie vor allem im Reformstudiengang Medizin in der Unterrichtveranstaltung "Interaktion" und im "Allgemeinen Ärztlichen Untersuchungskurs" des Regelstudiengangs. Heute finden die meisten Einsätze von Simulationspatienten im Modellstudiengang Medizin statt, es gibt aber auch in der Zahnmedizin, im Bachelor Gesundheitswissenschaften und für die ChIA Unterrichtseinheiten mit SP. Die Darsteller lassen sich bei Tutorien untersuchen, im Notfallpraktikum "beatmen" oder führen Konfliktgespräche in Fortbildungen.

Wozu Simulationspatienten?

Die Methode „Simulationspatienten“ (SP) bietet Studierenden die Möglichkeit, aus eigenen Erfahrungen zu lernen, ohne Patienten unnötig zu belasten. Mit einem SP können Sie zum Beispiel ausprobieren, wie man mit einem sterbenskranken Patienten dessen Schmerzmedikation bespricht. Sie können üben, aufgebrachte Eltern eines kranken Kindes zu besänftigen oder mit einem Opfer häuslicher Gewalt Anamnese erheben und dessen Verletzungen dokumentieren. Sie können ebenso trainieren, einen psychopathologischen Befund zu erheben wie Angehörigen den Tod des Partners zu übermitteln. Beim anschließenden Feedback erfahren Sie dann, ob der Patient verstanden hat, was Sie ihm erklärt haben, welche Formulierung die Eltern verunsichert hat, warum es hilfreich war, den Ehepartner vor die Tür zu schicken oder was auch immer Sie von Ihrem Simulationspatienten oder Ihrer Simulationspatientin wissen möchten. Fragen Sie sie einfach!

Wir entwickeln für Sie Simulationsszenarien, die aus der klinischen Praxis stammen und von Fachärzten dokumentiert sind, aber Ihrem Leistungsniveau entsprechen. Mit Simulationspatienten lassen sich komplexe Situationen nachbilden, die Sie herausfordern, ohne Sie zu überfordern. Bei der „Generalprobe“ mit einem Simulationspatienten oder einer Simulationspatienten können Sie ihre Fähigkeiten überprüfen, eigenverantwortlich Entscheidungen treffen und sich von den Betroffenen selbst Rückmeldung holen. Auf dem Weg von der Theorie in die Praxis ist die Übung mit Simulationspatienten ein Zwischenschritt, der Ihnen erlaubt, auch aus Fehlern zu lernen, ohne schwerwiegende Konsequenzen fürchten zu müssen.

Konkret können mit Simulationspatientinnen und Simulationspatienten geübt werden:

  • Erstkontakt und Anamnese
  • Beratung (z.B. Raucherentwöhnung, Organspende, ethische Beratung)
  • Aufklärung (z.B. vor Operationen)
  • Interkulturelle Kommunikation (auch auf Englisch, Französisch, Italienisch und Türkisch)
  • Gesprächsführung mit Patienten, die nicht kooperieren wollen oder können
  • Entscheidungsfindung mit Patienten und Angehörigen
  • Überbringen schlechter Nachrichten
  • Teamgespräche mit Simulationskollegen (z.B. Konfliktlösung im Mitarbeitergespräch, Interprofessionelle Kommunikation)
  • Grundlegenden Untersuchungstechniken (z.B. Auskultieren, Perkutieren, Blutdruckmessen, Palpation…)

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